Wasserglas unter Wasserhahn

Seit über 50 Jahren
ist bei uns alles im Fluss.

Bereits seit 1966 gibt es den Zweckverband Wasserversorgung Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg. Seitdem hat sich unsere Region rasant entwickelt. Und so ist es ganz natürlich, dass sich die Struktur, die Aufgaben und die Ziele der Zweckverbands über die Jahre hinweg den Entwicklungen anpassten. Wir haben Ihnen einen Überblick über unsere Historie zusammen gestellt. Schauen Sie selbst, welche spannenden Etappen wir schon erlebten. Bei allem Wandel und Wachstum ist eines aber stets gleich geblieben: Die Wasserversorung für Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und unsere Nachbargemeinden läuft immer typisch norddeutsch, nämlich zuverlässig, sicher, frisch und ehrlich.

11.02.1966

Es geht los! Die Vertretungen der Gemeinden Henstedt (11.02.1966), Kaltenkirchen (17.02.1966) und Ulzburg (25.02.1966) fassen den Beschluss zur Bildung des Zweckverbands.

24.08.1967

Durch Verfügung des Landrats ist die Bildung des Zweckverbands „Wasserversorgung Kaltenkirchen - Ulzburg - Henstedt“ nun beschlossen. Die Verbandssatzung wird festgestellt.

Ab 1968

Mit Großinvestitionen wird der Aufbau der zentralen Wasserversorgung betrieben. Neben dem Bau des Wasserwerks in Kaltenkirchen werden die Aufträge zur Verlegung einer Transportleitung von Kaltenkirchen bis Henstedt-Rhen sowie zum Ausbau der Ortsnetze in allen drei Orten erteilt.

1970

Die Gemeinden Ulzburg und Henstedt haben sich zu einer Großgemeinde vereint. Der Name des Zweckverbands wird daher geändert in „Zweckverband Wasserversorgung Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg“.

Ende Mai wird das Wasserwerk Kaltenkirchen am Kamper Weg in Betrieb genommen. Es hat zu dieser Zeit eine stündliche Aufbereitungskapazität von 360 m³. Die Wasserförderung erfolgt aus vier Tiefbrunnen mit einer Leistungsfähigkeit von 60 bis 70 m³/h. Die Brunnen haben eine Tiefe von 55 bis 60 Meter. Das Wasserwerk verfügt über einen Reinwasserkeller mit einem Fassungsvermögen von 930 m³, aus dem durch Druckpumpen die Wasserabgabe in das Versorgungsnetz mit einem Betriebsdruck zwischen 5,8 bis 6,0 bar erfolgt. Das Wasserwerk ist mit einem Notstromgerät ausgestattet. Es besitzt die erforderliche Energieleistung für die Aufrechterhaltung des Werksbetriebs bei Stromausfall.

Ab Mitte Oktober wird auch der Ortsteil Ulzburg mit aufbereitetem Trinkwasser und Brauchwasser durch den Zweckverband aus dem Werk Kaltenkirchen versorgt.

1972

Ein fünfter Tiefbrunnen mit einer Förderleistung von 130 m³/h wird im Frühjahr fertiggestellt.

1974

Ein zweiter Reinwasserkeller, unterteilt in zwei Kammern zu je 1000 m3, wird im Sommer fertiggestellt.

Kostensteigerungen und dringende Ermahnungen des Landesrechnungshofes führen zu einer Anhebung des Wasserpreises auf 0,75 DM/m³. Zuvor konnte der Wasserpreis von 1968 bis 1973 unverändert mit 0,70 DM/m³ gehalten werden. Bis zum 31.12.1969 betrug der Wasserpreis im Ortsteil Ulzburg für nicht aufbereitetes Wasser aus der alten bestehenden Wasserversorgungsanlage 0,50 DM/m³.

1979

Im Herbst wird das zweite Wasserwerk in Henstedt-Rhen in Betrieb genommen. Die stündliche Aufbereitungskapazität ist ebenfalls auf 360 m³ ausgelegt und ausgebaut. Hier sind vier Tiefbrunnen mit einer Leistungsfähigkeit von je 120 m³/h integriert. Diese Brunnen haben ebenfalls eine Tiefe von circa 55 Metern.

1989

Ende des Jahres wird das Wasserwerk in Henstedt-Rhen durch den Neubau eines Reinwasserkellers mit einem Fassungsvermögen von circa 3200 m³ erweitert.

1990

Das Wasserwerk Henstedt-Rhen erhält eine Notstromversorgungsanlage, mit der ebenso wie im Wasserwerk Kaltenkirchen der gesamte Werksbetrieb bei Stromausfall aufrechterhalten werden kann.

1991

Ein neues Verwaltungsgebäude wird fertiggestellt und bezogen. Die Geschäftsführung des Zweckverbandes liegt bei der Stadt Kaltenkirchen. Die Verbandsverwaltung ist im Wasserwerk am Kamper Weg untergebracht.

1993/1994

Im Herbst 1993 beschließt die Verbandsversammlung, Abschlagszahlungen auf die künftige Wassergebühr zu erheben und eine Jahresabrechnung durchzuführen. 1994 wird dieses Vorhaben umgesetzt.

1996 - 1998

Nachdem im Jahre 1996 vier weitere Grundwassermessstellen errichtet wurden, sollen nun im Frühjahr nach einem Dauerpumpversuch weitere Erkenntnisse ausgearbeitet und vorgelegt werden.

2004

Die Erweiterung des Wasserwerks Kaltenkirchen wird 2000 in Auftrag gegeben und im Frühjahr 2004 abgeschlossen. Die Aufbereitungskapazität wird auf 600 m³/h erweitert. Gleichzeitig wird ein weiterer Reinwasservorratskeller von 2000 m³ Inhalt erstellt, sodass nunmehr das Reinwasserspeichervolumen in Kaltenkirchen 4200 m³ umfasst. Verbunden mit der Erweiterung des Wasserwerks ist ein Auftrag zur Herstellung einer Transportleitung DN 400 von Kaltenkirchen (Wasserwerk) bis Kaltenkirchen-Süd, Kisdorfer Weg. Mit dieser zusätzlichen Transportleitung von circa 3400 Metern wird die Verteilung in das Versorgungsnetz sichergestellt.

2013 - 2018

Das Wasserwerk in Rhen wird von Grund auf erneuert.

Heute

Da sowohl die Stadt Kaltenkirchen als auch wie die umliegenden Gemeinden immer weiter wachsen, wird die Wasserabgabe stetig erhöht.

Der Zweckverband fördert mit mittlerweile zwölf Brunnen nach wie vor für die verbandsangehörige Stadt Kaltenkirchen und für die Gemeinde Henstedt-Ulzburg Wasser und bereitet es in den vorhandenen Wasserwerken auf. Dazu kommt die Verteilung im Versorgungsnetz des Gemeindegebietes der Gemeinde Henstedt-Ulzburg. Für den Bereich der Stadt Kaltenkirchen wird das Wasser zur Weiterverteilung an die Stadtwerke Kaltenkirchen GmbH bereitgestellt. Der Eigenbetrieb Amt Kisdorf verteilt ebenfalls das Wasser des Zweckverbands.

Insgesamt versorgt der Zweckverband heute 65.000 Einwohner in Kaltenkirchen und Umgebung mit frischem Trinkwasser bester Qualität.

Luftbild Kaltenkirchen

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Anschrift Kamper Weg 38, 24568 Kaltenkirchen
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